Nassrasur
Die Nassrasur ist eine Methode zur Haarentfernung, bei der das sog. Terminalhaar kurz über der obersten Hautschicht mit Hilfe einer Klinge und einer Flüssigkeit abgetrennt wird; da die Haarwurzel hierbei nicht entfernt wird, handelt es um ein Verfahren aus dem Bereich der Depilation. Die Nassrasur wird sowohl von Männern wie Frauen eingesetzt.
Kopfhaar, Bart-, Nasen- und Ohrenhaare sowie Wimpern, Augenbrauen, Achsel-, Scham-, Arm- und Beinhaar sind solche Terminalhaare, die aus kulturellen, religiösen, hygienischen oder kosmetischen Gründen rasiert werden.
Für eine typische Nassrasur werden ein Rasiermesser oder eine Rasierklinge sowie Rasierseife, eine Rasierschüssel, ein Rasierpinsel und ein Rasierspiegel benötigt. Wasserfeste Elektrorasierer sind ebenfalls für Nassrasur geeignet.
Traditionell entledigen sich Herren der Barthaare im Gesicht durch eine Nassrasur; Damen entfernen häufig die Achselhaare sowie Haarwuchs an den Beinen. Häufig wird auch die Schambehaarung mittels Nassrasur entfernt, seltener ist die Ganzkörperrasur. Wimpern sowie Nasen- und Ohrenhaare werden i.d.R. nicht rasiert, sondern ausgezupt.
Sowohl die Nass- als auch die Trockenrasur kann zu Rötungen und Reizungen er Haut führen; derartige Komplikationen bezeichnet man als Rasurbrand (pseudofolliculitis barbae, ICD 704.8).
Intimrasur
Entfernung der Schambehaarung mittels Nassrasur:
Teilrasierte Intimzone als Endergebnis:
Siehe auch
Siehe auch
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06.04.2010Dossier







































