Nina Degele: Sich schön machen (2004)
›Zur Soziologie von Geschlecht und Schönheitshandeln‹
Sich schön machen: Zur Soziologie von Geschlecht und Schönheitshandeln ist eine wissenschaftliche Analyse von Dr. Nina Degele aus dem Jahr 2004.
Das Buch befasst sich mit der Frage, warum sich Menschen schön machen und welche Bedeutung Schönheit in der modernen Gesellschaft hat. Dies wird nicht nur auf der Basis von Gesellschaftstheorie und Geschlechterforschung theoretisch beantwortet, sondern auch empirisch veranschaulicht und überprüft.
- Für wen machen Sie sich schön? Für mich selbst, lautet die Antwort heute meist. Das stimmt nicht, auch wenn viele felsenfest davon überzeugt sind. Schön machen wir uns vor allem, weil wir auf soziale Anerkennung aus sind. Dabei handelt es sich nicht um eine Frauensache, und mit Spaß und Lust hat es nur selten etwas zu tun. Weil rund um das Sich-schön-Machen vieles anders ist, als wir zu wissen glauben, geht es in diesem Buch auch nicht um Schönheit, sondern um Schönheitshandeln: ein Medium der Kommunikation, das der Inszenierung der eigenen Außenwirkung dient, das Aufmerksamkeit verschafft (oder auch vermeidet) und die eigene Identität sichert (Verlagsinformation).
Die broschierte Ausageb hat einen Umfang von 240 Seiten und erschien im September 2004 im Vs Verlag (ISBN 978-3531142463)
Über die Autorin
Dr. Nina Degele ist Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der Universität Freiburg.





























