Otto Penz: Schönheit als Praxis (2010)
›Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit‹ (Politik der Geschlechterverhältnisse)
Schönheit als Praxis: Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit ist eine wissenschaftliche Analyse, die von Otto Penz aus dem Jahr 2010.
Unter Mitarbeit von Augusta Dachs, Christian Hirst, David Loibl, Barbara Rothmüller und Philip Thom Frauen und Männer arbeiten auf unterschiedliche Weise an der Attraktivität ihrer Körper, ebenso unterscheiden sich die Schönheitshandlungen privilegierter und unterprivilegierter Menschen voneinander.
Das Buch bietet erstmals eine systematische Analyse klassen- und geschlechtsspezifischer Schönheitspraktiken und verknüpft sie mit der Frage nach sozialer Macht. Anhand von Interviews beleuchtet es das Spektrum und den Stellenwert von Körperpflege und -manipulation in den verschiedenen Gruppen. In Schönheitsdiskursen und -praktiken zeigt sich sowohl das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern als auch die Unterlegenheit bildungsferner Milieus. Ein überraschender Schluss lautet, dass bei der Arbeit am Körper die klassenspezifischen Unterschiede in mancher Hinsicht größer sind als die Differenzen zwischen den Geschlechtern.
Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 205 Seiten und erschien im April 2010 im Campus Verlag (ISBN 978-3593392127)
Über den Autor
Otto Penz ist Adjunct Associate Professor am Department of Sociology der Universität Calgary und Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien und Universität Wien sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien.





























